Montag, 16. November 2015

Das Fahrrad Winterfest mach

Viele Radfahrer benutzen das Fahrrad nur in den warmen Monaten. Wenn es draußen anfängt zu schneien und ungemütlich wird, lassen sie das Fahrrad lieber im Fahrradschuppen und suche sich eine andere sportliche Betätigung. 

Das Fahrrad zunächst gründlich reinigen


Zunächst muss das Fahrrad gründlich gereinigt werden. An vielen Stellen finden sich noch Schmutzreste vom Gelände und selbst wenn ein Fahrrad auf den ersten Blick sauber erscheint, können sich doch Schweißreste auf dem Rahmen befinden. Dieser ist oft ein Grund für Rost, an den viele Radfahrer nicht denken. Nach der Reinigung kann das Rad noch gut geölt werden. Zur Konservierung eignet sich Hartwachs. Wer seinem Rad etwas ganz besonders Gutes tun will, der nimmt einen Lappen, beträufelt diesen mit Öl und reibt damit sein Rad ein. Dadurch wird es nicht nur im Winter geschützt, sondern es glänzt auch noch schön. Vor allem müssen die Schaltung und die Kette gut geölt werden. Der Radfahrer tränkt zu diesem Zweck einen Lappen mit Öl und trägt damit das Öl auf. 
Bei der Reinigung die Trinkflasche nicht vergessen. Wenn sich noch Reste von Limonaden in ihr befinden, dann setzen sie über Winter Schimmel an. Selbst bei sehr guter Reinigung kann das passieren. Nach dem Winter bemerkt der Fahrer einen muffigen Geruch. Dieser lässt sich durch einen einfachen Trick entfernen, nämlich Gebissreiniger. Diesen gibt es in vielen Geschäften zu kaufen und er bewirkt wahre Wunder. Hinterher kann der Radfahrer die Trinkflasche wieder benutzen.

Das Fahrrad über den Winter gut lagern


Der Besitzer lagert das Fahrrad über den Winter an einen trocknen und gelüfteten Ort, auf keinen Fall an einem Ort ohne Fenster mit hoher Luftfeuchtigkeit, denn an einem solchen Ort bildet sich leicht Rost an dem Fahrzeug. 
Ob ein Fahrrad nun stehend oder liegend gelagert wird, ist oft eine Platzfrage. Für das Rad macht das wenig Unterschied. Manche denken, dass das Fahrrad durch eine hängende Lagerung besser geschont wird. Bei dem geringen Gewicht des Fahrrads macht das aber keinen Unterschied. Wichtig ist, dass das Fahrzeug im Fahrradständer sicher befestigt werden kann und es sich nicht aus der Halterung löst. Im Internet können Fahrradhalter für die Decke oder den Boden gekauft werden. Wer wenig Platz hat, wer wird sich für die Deckenmontage entscheiden. Wer einen Ständer für den Boden kauft, der hat den Vorteil, dass sich das Fahrrad sehr schnell aus der Garage holen lässt. So kann es der Besitzer für eine schnelle Fahrt zum Bäcker nutzen. 
Falls sich am Fahrrad ein Bordcomputer befindet, dann muss dieser von der Konsole entfernt werden. Auch Akkus für E-Bike-Motoren dürfen während einer längeren Pause nicht mit den Kontakten verbunden bleiben. Li-Ionen-Akku darf nicht ganz entladen werden. Dieser muss regelmäßig überprüft und regelmäßig nachgeladen werden. 
Ideal für Reparaturarbeiten sind auch Reparatur- und Montageständer.

Das Fahrrad einfach im Winter weiter fahren


Viele Radfahrer verstauen im Herbst das Fahrrad und holen es erst im Winter wieder hervor. In Wirklichkeit sind es aber oft nur ein paar Wochen, wenn nicht Tage, an denen das Fahrradfahren nicht möglich ist. An den anderen Tagen kann das Rad durchaus benutzt werden. Wer sich also weniger Gedanken über die Lagerung im Winter machen möchte, der fährt einfach das Fahrrad weiter. Dazu müssen vor allem am Fahrrad die Beleuchtung und die Bremsen in Ordnung sein, da im Winter die Gefahr eines Unfalls größer ist.
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