Montag, 9. November 2015

Radfahren im Urlaub - mit dem Auto sicher auf der Autobahn unterwegs

Radfahren im Urlaub - mit dem Auto sicher auf der Autobahn unterwegs


Radfahren im Urlaub macht Spaß und ist auch noch gesund. Außerdem erlebt der Urlauber die Landschaft intensiver. Nicht an jedem Ort gibt es die Möglichkeiten, sich passende Fahrräder auszuleihen. Falls dies angeboten wird, dann sind die Fahrräder nicht immer von der gewünschten Qualität. Bei längeren Fahrten in den Urlaub, vor allem auf der Autobahn muss ganz besonders vorsichtig umgegangen werden. Die sicherste Methode wäre der Transport im Inneren des Fahrzeuges. Dies ist aber in den meisten Fällen nicht durchführbar, weil ein Fahrrad sehr viel Platz einnimmt. 

Transport im Dachgepäcksträger


Ein Dachgepäcksträger hat Schienen, in denen das Fahrrad transportiert werden kann. Dort können die Räder festgemacht werden. Der Autobesitzer muss auf die zulässige Dachlast achten. Bei einem oder zwei Räder dürfte es keine Probleme geben. Falls aber die ganze Familie unterwegs ist, dann kann die zulässige Dachlast überschritten werden und wenn der Autofahrer aufgehalten wird, droht ein Bußgeld und er muss sich überlegen, wie er mit dem Fahrrädern weiter fährt. Zu beachten ist außerdem, dass sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert. Der gewissenhafte Autofahrer passt seine Geschwindigkeit dem Fahrverhalten an. Empfohlen wird eine Höchstgeschwindigkeit von höchsten 120 km/h. Es gibt allerdings keine verpflichtende gesetzliche Vorschrift. Das beladen des Dachgepäcksträger mit den Fahrrädern ist oft nicht einfach. Vor allem bei größeren Fahrzeugen kann das sehr anstrengend sein und sogar gewisse akrobatische Fähigkeiten verlangen. Bei höheren Fahrzeugen sollte eine Trittleiter bereitstehen. Eine Decke schützt den empfindlichen Lack, wenn beim Beladen etwas schiefgehen könnte.

Das Fahrzeug am Heckträger befestigen


Diese Lösung ist dann besonders praktisch, wenn das Fahrzeug eine Anhängerkupplung besitzt, die der Fahrer nicht benötigt. Der Urlauber montiert den Fahrradträger auf die Kupplung. Der Ständer befindet sich nicht weit vom Boden entfernt, so dass das Fahrzeug nur ein wenig angehoben werden muss. Diese Transportmöglichkeit ist für schwere Räder (zum Beispiel Elektrofahrräder) geeignet. Der Vorteil ist, dass das Fahrzeug nicht so sehr auf Seitenwind reagiert, dafür drückt ein schweres Gewicht auf das Heck, was natürlich auch die Fahreigenschaften verändert. 
Wer keine Anhängerkupplung hat, der kann einen Heckträger auch so anbringen, wenn das Fahrzeug eine steile Heckklappe hat. Vans, Lieferwagen und Kombis sind in der Regel dafür geeignet. Die Montage sollte fachgerecht durchgeführt werden. Er darf sich während der Fahrt auf gar keinen Fall lösen, denn das könnte einen schweren Unfall zur Folge haben. Wichtig ist auch, dass der Lack vor Kratzer geschützt wird. Die meisten Monteure verwenden Klebeband. Ein Nachteil ist, dass sich die Heckklappe oft nicht mehr öffnen lässt. 

Das Fahrrad auch zu Hause sichern 


Nicht nur im Urlaub ist eine gute Sicherung nötig, sondern auch zu Hause sollte am Fahrradständer nicht gespart werden. Dadurch sind die Fahrräder nicht nur vor Diebstahl gesichert, sie können auch sicher verwahrt werden. Besonders praktisch sind Fahrradhalter an der Wand oder an der Decke. Falls kein Fahrradraum zur Verfügung steht, dann tut es ein Fahrradständer vor der Haustüre natürlich auch. Hier gibt es Einzelständer, Reihenanlagen oder Anlehnbügel. Damit Diebe ein wenig abgehalten werden, sollte der Ständer möglichst beleuchtet sein.
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