Montag, 2. November 2015

Radfahren im Urlaub - Südtirol bietet eine außergewöhnliche Bergkulisse

Radfahren im Urlaub - Südtirol bietet eine außergewöhnliche Bergkulisse


Südtirol bietet eine außergewöhnliche Bergkulisse, nicht zuletzt wegen dem Blick auf die Dolomiten. Im Sommer nutzen zahlreiche Urlauber aus Deutschland die Chance, die frische Bergluft im Norden Italiens zu genießen. Von München aus sind es gerade einmal vier Stunden Autofahrt bis zur Landeshauptstadt Bozen. Dort angekommen lohnen die Wege mit dem Rad, da die Radwege im Vergleich zum Rest in Italien sehr gut ausgebaut sind. 

Von Bozen nach Trient


Entlang der Etsch geht es in die Hauptstadt vom Trentino, dabei gibt es sehr viel zu entdecken. Viele malerische alte Burgen und Schlösser prägen das Landschaftsbild dieser Region. Die Gesamtstrecke beträgt rund 60 Kilometer und beginnt von Bozen aus in Richtung Salurn, der Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino. Es ist zeitgleich die Sprachgrenze, denn im Trentino wird im Gegensatz zu Südtirol kein Deutsch, sondern nur Italienisch und Ladinisch gesprochen. Der Radweg führt vorbei an Weinbergen und Apfelplantagen, denn dafür ist die Region Trentino-Südtirol weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Es lohnt ein Abstecher in die Bäckerei für ein Stück Apfelstrudel oder den Besuch auf einem Bauernhof mit Weinverkostung. In den Orten ist das Abstellen des Rades kein Problem, schließlich gibt es durch die Kommunen aufgestellte Fahrradständer. Sogar Reihenanlagen für Räder sind üblich, da kann, wer mit einer Gruppe unterwegs ist, diese ihre Räder ordentlich abstellen. Die teils zweispurigen Radwege sind asphaltiert und für die hügligen bis bergigen Ebenen sind Mountainbikes durchaus angebracht. 

In Trient angekommen, kann das Rad an der Reihenanlage aus Edelstahl im Zentrum abgestellt werden. Unter keinen Umständen sollten Sie die Ansicht des Doms von Trient verpassen, der die alpine Geschichte der christlichen Landsleute im Detail schildert. Am Domplatz lohnt es sich, zu verweilen und den Blick auf die Fresken der umliegenden Häuser zu richten. Machtkämpfe zwischen Österreich und Italien führten im Ersten Weltkrieg dazu, dass es heute die Region Trentino-Südtirol gibt. Das Trentino war zur damaligen Zeit Teil Italiens, während Südtirol Österreich angehörte. Die Geschichte ist lebendig und sorgt unter Einheimischen immer wieder für typisch italienische Diskussionen. 

Von Trient nach Verona


Auf der letzten Etappe, vielleicht nach einer Übernachtung in der Bischhofsstadt Trient, geht es weiter gen Süden bis ins Veneto nach Verona. Die Stadt ist besonders für ihre Arena bekannt, wo einst die Römer kämpften, gibt es umgeben von einem imposanten Platz, heute zahlreiche Aufführungen. Im Sommer werden Opern, Operetten und Konzerte nationaler und internationaler Künstler geboten. Gesäumt von Cafés und Restaurants, die eine mediterrane Küche bieten, können Urlauber richtig ausspannen. Unterkünfte für Radfahrer befinden sich in Bahnhofsnähe, wo Räder im Keller des Hotels abgestellt werden und zur Entspannung ein Rahmenprogramm geboten wird. Massagen speziell für die Muskulatur der Beine, aber auch für Rücken und Nacken. Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es wieder zurück nach Bozen. Wahlweise mit dem Zug, welcher binnen knapp zwei Stunden ohne Umstieg zwischen diesen Destinationen pendelt oder mit dem Rad. Räder können im letzten Abteil des Zuges mitgenommen werden. 

Lagerung des eigenen Rades


Wie sieht es eigentlich bei Ihnen zu Hause aus? Verfügen Sie über einen Keller oder einer Garage? Dann nutzen Sie doch die Möglichkeit bei uns einen Fahrradhalter für Keller und Garage oder einen Fahrradständer zu erhalten, der mehr System in Ihrem Abstellraum bringt. Und für Ihre Besucher können Sie vor dem Haus einen Fahrrad-Anlehnbügel aufstellen.
Kommentar veröffentlichen