Mittwoch, 9. September 2015

Fahrradfahren im Urlaub wird immer beliebter

Fahrradtouren machen nicht nur rund um den eigenen Wohnsitz Spaß, sondern erst Recht in reizvoller Landschaft. Die Mitnahme des eigenen Fahrrads in den Urlaub stellt Reisende vor so manche Herausforderung. Auch über das Mieten eines Leihfahrrades sollte man sich gut im Vorfeld informieren. Nichts ist schließlich schöner als mit einem guten und passenden Rad durch ferne Länder zu radeln.

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Der Radtransport im Flugzeug in den Urlaub


Wer sich entschließt, sein eigenes, mitunter sehr wertvolles Rad mit in den Urlaub zu nehmen, muss sich Gedanken um Preise und Verpackung machen. Bei vielen Fluglinien müssen Fahrräder nicht nur mit Plastikfolie gesichert werden, sondern auch in einer separaten, steifen Hülle verpackt sein. Diese sind meist speziell angefertigte Kartons, die es für wenig Geld beim Fahrradhändler Ihres Vertrauens gibt. Wurde das Fahrrad im Internet bestellt, kann es auch demontiert in der Box transportiert werden, in der es geliefert wurde. Die verschiedenen Fluglinien verlangen ganz unterschiedliche Preise für Fahrradmitnahmen. Dieses muss immer extra gebucht werden, sollte jedoch schon beim Ticketkauf vermerkt werden. Sonst könnte es sein, dass am Ende kein Platz mehr im Flugzeug ist.

Mit dem Rad in Bus und Bahn


Einige Busunternehmen erlauben die Mitnahme von Fahrrädern in Bussen des Nahverkehrs, andere nicht. Fernbusse verfügen in der Regel über einen Fahrradständer am hinteren Ende des Busses, manche lagern es auch in einem separaten Gepäckraum. Das Fahrrad sollte auch hier gut auf dem Fahrradständer gesichert werden, um nicht während der Fahrt auf die Fahrbahn zu fallen. Die Mitnahme im Zug ist eher unkompliziert. Wie auch im Bus kostet ein Fahrrad in der Regel eine extra Gebühr und muss auf Fernstrecken vorher angemeldet werden. Regionalzüge in Deutschland haben ausgewiesene Fahrradabteile am hinteren Ende des Zuges. Dort können die Fahrräder mit Gurten an den Fahrradständern befestigt werden. Fernzüge wie der ICE haben ebenfalls Wagons für Fahrräder, hier müssen sie jedoch manchmal senkrecht in einem Fahrradständer befestigt werden. In solchen Fahrradständern ist das Rad wie zu Hause auch gut gegen Diebstahl und Beschädigungen gesichert.

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Versicherungen und Leihfahrräder im Ausland


Halten Sie vor dem Urlaub am besten Rücksprache mit Ihrer Kranken- und Haftpflichtversicherung, inwiefern Sie im Ausland geschützt sind. Auch Ihr Fahrrad können Sie speziell im Ausland gegen Schäden und Diebstahl außerhalb Deutschlands versichern. Manche reguläre Versicherungen beinhalten diesen Service bereits. Leihfahrräder werden gegen eine Gebühr tageweise oder für mehrere Wochen vermietet. Meist wird eine Kaution verlangt, oft auch der Personalausweis kopiert. Große Städte bieten breiter gefächerte Modelle für verschiedene Touren. Die meisten Anbieter haben praktische City-Bikes im Angebot, die jedoch nur für befestigte Straßen geeignet sind. Auch Bus-, Bahn- und Tourismusunternehmen besitzen Leihfahrräder, die an den durch die Stadt verteilten Fahrradständern mit Reihenparken abgeholt und gebucht werden können. Dafür ist in der Regel eine Anmeldung nötig. Die smart designten Fahrradständer besitzen automatische Schlösser, die die Anfangs- und Endzeit an den Anbieter übermitteln. Für längere Touren braucht es natürlich andere Räder. Sogar Mountainbikes können auf Zeit im Urlaubsland gemietet werden. Hier lohnt sich ein Kostenvergleich. In einzelnen Fällen kann es sogar günstiger sein, das eigene Fahrrad mitzubringen. Für kurze Touren sind Leihfahrräder günstiger.
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